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Gender:
Male
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Birth:
15 January 1890(Mutterstadt, Rhein-Pfalz-Kreis, Rhineland-Palatinate, Germany)
Death:
18 September 1952(Stuttgart, Stuttgart Government Region, Baden-Württemberg, Germany)
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Biography

Introduction

Wilhelm Renner (* 15. Januar 1890 in Mutterstadt; † 18. September 1952 in Stuttgart) war ein deutscher Manager.

Leben

Renner wurde als ältester Sohn von Elisabeth geb. Schorr und Johannes Renner geboren. Sein Vater war Nebenerwerbslandwirt und Unternehmer für Landmaschinen.

Nach der Schule machte er eine Mechanikerlehre und legte 1908 an der Mannheimer Ingenieursschule die Prüfung zum Elektroingenieur ab. Nach einer kurzen Berufstätigkeit in der Pfalz, ging er nach Berlin und wurde 1910 Ingenieur bei der Julius Pintsch AG in Berlin. Aus dem Ersten Weltkrieg kehrte er als Feldwebel der Reserve zurück. Bis 1926 arbeitete er noch für die Julius Pintsch AG. Es folgte eine Tätigkeit als Abteilungsleiter beim Berliner Ingenieurbüro Koch und Kienzle.

Im Frühjahr 1933 wurde er NSDAP-Mitglied, Mitgliedsnummer 1.773.279.

Ab dem 1. Januar 1934 wurde er für die in Leipzig ansässige HASAG tätig, ein bedeutendes Rüstungsunternehmen. Renner stieg bald zum Betriebsdirektor und Direktor für Soziales auf. Er war ein enger Vertrauter von Paul Budin. Renner zählte zu den Mitentwicklern der Panzerfaust.

Er wurde zum Wehrwirtschaftsführer ernannt und war zudem Sturmführer des Nationalsozialistischen Kraftfahrkorps (NSKK), Mitglied des Nationalsozialistischen Fliegerkorps (NSFK) und hatte jenen der SA ähnelnde Dienstgrade.

Nach dem Zweiten Weltkrieg übersiedelte er in seine Geburtsstadt Mutterstadt in der Pfalz. Eine Entnazifizierung fand nicht statt. Nach einer Betätigung als Hilfsarbeiter wurde er 1950 Direktor der Herrenwäschefabrik Mey & Edlich in Ulm. Im Jahr darauf zog er nach Leinfelden bei Stuttgart.

Renner starb 1952 an den Folgen eines Herzinfarktes. Er war seit 1929 mit Irene Merling aus Berlin verheiratet. Aus der Ehe ging die Tochter Hannelore Kohl, die spätere Frau des Bundeskanzlers Helmut Kohl, hervor.

Literatur

  • Heribert Schwan: Die Frau an seiner Seite. Leben und Leiden der Hannelore Kohl. München 2011.