Sofie Daendliker
Schweizer Gründerin des Diakonissenhauses Bern

Sofie Daendliker

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Intro
Schweizer Gründerin des Diakonissenhauses Bern
Gender:
Female
Work field:
Birth:
30 September 1809(Bern, Bern-Mittelland administrative district, Bernese Mittelland administrative region, Switzerland)
Death:
17 April 1878(Bern, Bern-Mittelland administrative district, Bernese Mittelland administrative region, Switzerland)
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Biography

Introduction

Sophie Dändliker-von Wurstemberger (* 30. September 1809 in Bern; † 17. April 1878 ebenda; heimatberechtigt in Hombrechtikon und Bern) war eine Schweizer Gründerin des Diakonissenhauses Bern aus dem Kanton Bern.

Leben

Aarbergergasse 26, Erste Krankenstuben ab 1945

Sophie Dändliker-von Wurstemberger war eine Tochter von Johann Ludwig Wurstemberger. Im Jahr 1855 heiratete sie Johann Friedrich Dändliker. Sie wuchs in einem patrizischen Elternhaus auf. Schon als Jugendliche fühlte sie sich zum Pietismus hingezogen. Im Jahr 1836 gründete sie einen Unterstützungsverein für bedürftige Kranke. Nach dem Besuch des Diakonissenhauses von Kaiserswerth (Düsseldorf) errichtete Dändliker im Jahr 1844 eine Krankenstube in einer Berner Mietwohnung. Dort bildete sie ab 1845 Diakonissen aus. Ab 1860 leitete sie das Diakonissenhaus gemeinsam mit ihrem Ehemann. Nach ihrem Tod liess er in Bern das Salem-Spital erbauen.

Literatur

  • Schweizer Frauen der Tat 1831–1854. Band 2. Rascher, Zürich 1929, S. 207–229.
  • Barbara Traber: Bernerinnen: vierzig bedeutende Berner Frauen aus sieben Jahrhunderten. K. J. Wyss, Bern 1980, S. 48–51.
  • Silvia Leonhard: Wege zum Selbst: Rituale der pietistischen Selbstvergewisserung dargestellt anhand von Selbstzeugnissen Sophie von Wurstembergs (1809–1878). Lizentiatsarbeit Universität Basel 1998.
  • Silvia Leonhard: Guaritrici nel pietismo?: dialoghi di conversione e racconti di guarigione nel diario di Sophie von Wurtstember (1809–1878). In: Quaderni storici 38, 2003, S. 165–194.
  • Friedrich Plewka: Stiftung Diakonissenhaus Bern und ihr Jubiläum : 200 Jahre Sophie von Wurstemberger. In: Alpenhorn-Kalender, Ausgabe Berner Mittelland, Jahrgang 85, 2010, S. 149–155.