Otto Strobel
German archivist and musicologist

Otto Strobel

The basics
Quick facts
Intro
German archivist and musicologist
Gender:
Male
Places:
Birth:
20 August 1895(Munich, Upper Bavaria, Bavaria, Germany)
Death:
23 February 1953(Bayreuth, Upper Franconia, Bavaria, Germany)
Star sign:
Politics:
Biography menu
Menu

Jump to

Introduction Leben und Werk Literatur von Otto Strobel Literatur
The details
Biography

Introduction

Das Grab von Otto Strobel und seiner Frau Ingeborg auf dem Stadtfriedhof Bayreuth

Otto Strobel (* 20. August 1895 in München; † 23. Februar 1953 in Bayreuth) war ein deutscher Archivar und Musikwissenschaftler.

Leben und Werk

Otto Strobel studierte zunächst Architektur, dann Germanistik und Musikwissenschaft in München. 1924 wurde er mit einer literaturwissenschaftlichen Arbeit über Richard Wagner an der Universität Erlangen promoviert.

Otto Strobel wirkte seit 1927 als Musikschriftsteller. 1929 erhielt er für Quellenstudien erstmalig Zugang zum Privatarchiv der Familie Wagner. 1931 trat Strobel der NSDAP bei. Seit dem 1. Juni 1932 bis 1953 wirkte er als Archivar des Hauses Wahnfried. 1933 organisierte er die Wagner-Ausstellung „Genie am Werk“. Seit dem 1. November 1933 wirkte er auch an der Stadtbibliothek Bayreuth. 1938 wurde das Wagner-Archiv auf Erlass Adolf Hitlers um die Richard-Wagner-Forschungsstätte erweitert. Diese war unmittelbar der Reichskanzlei unterstellt.1945 erhielt Strobel zunächst ein Berufsverbot. Nach einem Spruchkammerverfahren konnte er ab 1948 seine Arbeit fortsetzen.

Literatur von Otto Strobel

  • Richard Wagner über sein Schaffen. Ein Beitrag zur »Künstlerästhetik« (Dissertation Universität Erlangen, 1924; München 1924).
  • Wagner: Skizzen und Entwürfe zur Ring-Dichtung (1930).
  • Bayreuther Festspielführer (1933).

Literatur

  • Strobel, Otto In: Paul Frank, Wilhelm Altmann: Kurzgefaßtes Tonkünstlerlexikon. 12. Auflage. Carl Merseburger, Leipzig 1926, S. 729. 
  • Boris von Haken: Strobel, Otto. In: MGG Online, hrsg. von Laurenz Lütteken (Abonnement erforderlich).