

Leon Lauffs
Introduction
Leonhard Lauffs, auch Léon Lauffs (* 24. Oktober 1883 in Dürler bei Sankt Vith, Rheinprovinz; † 10. Juli 1956 in Düsseldorf), war ein deutscher Bildhauer, Grafiker und Maler.
Leben
Lauffs besuchte von 1900 bis 1901 die Kunstgewerbeschule Düsseldorf, anschließend bis 1911 die Kunstakademie Düsseldorf. Er unternahm Studienreisen nach Italien und Belgien und ließ sich in Düsseldorf nieder, wo er Mitglied des Künstlervereins Malkasten war. Lauffs schuf vor allem Porträtbüsten, Figurinen, Brunnen und Grabdenkmäler, 1914/1915 etwa den Dreimädelbrunnen. Auch als Stilllebenmaler tat er sich hervor. 1911 war er auf der Großen Kunstausstellung Düsseldorf mit einer Mädchenfigur vertreten, 1913 auf der Großen Berliner Kunstausstellung mit einem Weiblichen Kopf aus Bronze, 1938 auf der Großen Deutschen Kunstausstellung mit einer Eva aus Bronze.
Literatur
- Lauffs, Leon. In: Hans Wolfgang Singer (Hrsg.): Allgemeines Künstler-Lexikon. Leben und Werke der berühmtesten bildenden Künstler. Sechster Band, Rütten & Loening, Frankfurt am Main, 1922, S. 172.
- Lauffs, Leon. In: Hans Vollmer (Hrsg.): Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart. Begründet von Ulrich Thieme und Felix Becker. Band 22: Krügner–Leitch. E. A. Seemann, Leipzig 1928, S. 436.
- Lauffs, Léon. In: Hans Vollmer: Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler des XX. Jahrhunderts. E. A. Seemann, Band 3, Leipzig 1956, S. 183.
- Lauffs, Léon. In: Allgemeines Künstlerlexikon. Die bildenden Künstler aller Zeiten und Völker. K. G. Saur, München.