Konrad Langenegger
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Konrad Langenegger

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Gender:
Male
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Birth:
17 October 1749(Gais, Mittelland District, Appenzell Ausserrhoden, Switzerland)
Death:
8 April 1818
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Biography

Introduction

Johann Konrad Langenegger, auch Conrad Langenegger (* 17. Oktober 1749 in Gais; † 8. April 1818 ebenda; heimatberechtigt in Gais) war ein Schweizer Baumeister aus dem Kanton Appenzell Ausserrhoden.

Leben

Konrad Langenegger war ein Sohn von Konrad Langenegger, Weber, und Elsbeth Wetter. Im Jahr 1778 heiratete er Anna Höhener. Er arbeitete am Webstuhl und absolvierte dann eine Zimmermannslehre. In den 1770er Jahren erarbeiteten Langenegger und Hans Konrad Altherr in Chur unter anderem zwei Modelle für pfeilerlose Holzbrücken. Diese führten sie in London und Wien vor.

Von 1780 bis 1782 war Langenegger am Wiederaufbau des abgebrannten Gaiser Dorfkerns beteiligt. Ab ca. 1785 bis 1787 weilte er erneut bei Altherr, diesmal in St. Petersburg. Später konstruierte er eine Zwirnmaschine für Johann Konrad Zellweger in Gais und betrieb danach selbst einige Zeit eine solche. Ab 1802 schuf Langenegger mehrere repräsentative Fabrikantenhäuser in Trogen und Speicher. Er war am Neubau der Kirche in den Jahren 1808 bis 1810 beteiligt. Er verschrieb sich einem strengen Klassizismus und verband diesen teils mit der lokalen Bauart. Von 1813 bis 1814 baute er eine Spinnerei St. Georgen in St. Gallen.

Quellen Literatur

  • Archiv von Konrad Langenegger in der Kantonsbibliothek Appenzell Ausserrhoden.
  • Johann Conrad Langenegger von Gais. In: Appenzellisches Monatsblatt. Heft 7, 1825, S. 121–127. Webzugriff via e-periodica.ch.
  • Eugen Steinmann: Die Kunstdenkmäler des Kantons Appenzell Ausserrhoden, Band 2: Der Bezirk Mittelland. Basel: Birkhäuser 1980. ISBN 3-7643-1174-6 (=Die Kunstdenkmäler der Schweiz, Band 97).
  • Angelo Maggi und Nicola Navone. John Soane e i ponti in legno svizzeri : architettura e cultura tecnica da Palladio ai Grubenmann. Accademia di architettura, Università della svizzera italiana, Mendrisio, Vicenza und Basel 2002, S. 42f. und S. 51.
  • Markus Fischer: Kommentar zur Werkliste Langenegger. Markus Fischer, Zürich 2003.