Gustav Charlé
����sterreichischer Schauspieler, Sänger, Komiker und Theaterleiter

Gustav Charlé

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����sterreichischer Schauspieler, Sänger, Komiker und Theaterleiter
Gender:
Male
Places:
Birth:
28 February 1871(Vienna, Austria)
Death:
1933(Austria)
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Biography

Introduction

Gustav Adolf Charlé, auch Gustav Scharlé, bis 1902 Gustav Schacherl (28. Februar 1871 in Wien – nach 1941) war ein österreichischer Schauspieler, Sänger (Tenor), Komiker und Theaterleiter.

Leben

Charlé, Sohn eine Tuchfabrikanten, sollte sich dem Kaufmannsstande widmen, doch schloss er sich 1889 in Oberhollabrunn eine reisenden Operettengesellschaft an, mit welcher er halb Niederösterreich durchwanderte. Von Amstetten wurde er als Liebhaber nach Salzburg engagiert, wo ihn Max Hofpauer sah und man ihn für das Münchner Ensemble verpflichtete. Die nächsten Jahre wirkte er am Theater in der Josefstadt und am Friedrich Wilhelmstädtischen Theater in Berlin, begab sich 1897 nach New York, wo er u. a. den „Zauberer am Nil“ kreierte und trat noch im selben Jahre als Gesangskomiker in den Verband des Brünner Stadttheaters.

Obwohl mehr jugendlicher Komiker im Schau- und Lustspiel, galt Charlé doch als einer der beliebtesten Operettensänger der österreichischen Provinz („Vogelhändler“, „Obersteiger“, „Don Cesar“ etc.).

Sein liebenswürdiges Spiel, sein erquickender Humor und sein hübscher Gesangsvortrag fanden allgemeine Anerkennung. Sein Lieblingsfach blieb jedoch immer das Volkstück, in welchem er auch entsprechende und erfolgreiche Verwendung fand.

Zwischen 1895 und 1904 war er mit Louise Streitmann, der Ex-Frau des Schauspielers Karl Streitmann, verheiratet.

Von 1920 bis 1927 war er in mehreren Stummfilmen zu sehen.

Charlé war jüdischer Herkunft, ließ sich jedoch 1902 taufen. Er wird letztmals 1941 in Lehmanns Wohnungs-Anzeiger verzeichnet. Er wurde möglicherweise 1942 in Auschwitz ermordet.

Filmografie

  • 1920: Schwarzwaldmädel
  • 1926: Parkettsessel 47
  • 1927: Das tanzende Wien. An der schönen blauen Donau. 2. Teil

Literatur