Franz Riepl
Austrian architect and university professor

Franz Riepl

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Austrian architect and university professor
Gender:
Male
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1 September 1932(Sarleinsbach, Austria)
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Biography

Introduction

Franz Riepl (* 1. September 1932 in Sarleinsbach) ist ein österreichischer Architekt.

Ausbildung und Beruf

Riepl studierte Architektur an der Technischen Universität Wien. Von 1958 bis 1962 war er Assistent von Johannes Ludwig an der Technischen Hochschule in München, und anschließend war er in den Jahren 1963 bis 1967 Mitarbeiter und Partner Ludwigs in München. In München leitet er seit 1967 sein eigenes Architekturbüro.

Zwei Jahrzehnte lang, von 1980 bis 2000, lehrte er als Universitätsprofessor am Institut für Landwirtschaftliches Bauwesen und ländliches Siedlungswesen an der Technischen Universität Graz.

Realisierungen

Riepl verwirklichte Kirchenzentren (wie das Pfarrzentrum St. Josef in Wels), Sportanlagen, Wohnanlagen, Schulen, Gemeindezentren sowie veterinärmedizinische Einrichtungen, wobei der Schwerpunkt seiner Bautätigkeit in Oberösterreich lag.

Für das Evangelisch-Lutherische Gemeindehaus Fischen im Allgäu, die Landesanstalt für Tierzucht Grub bei Poing und die Frühmesskapelle Geldersheim wurde ihm der BDA-Preis Bayern verliehen.

In Linz plante er die Wohnanlage Ennsfeld in Ebelsberg und die Pädagogische Akademie der Diözese Linz. Die Anlage Makarthof wurde von ihm saniert.

  • 1960–1967 mitOthmar Sackmauer: Pfarrkirche Wels-Pernau

Auszeichnungen

  • 1983: Kulturpreis des Landes Oberösterreich für Architektur
  • 1998: Mauriz-Balzarek-Preis
  • 2004: Heinrich-Gleißner-Preis
  • 2006: Kunstwürdigungspreis der Stadt Linz in der Sparte Architektur

Literatur

  • Paulhans Peters: Franz Riepl. Architekt (Baukulturaria II), Franz Riepl (Illustrationen). Menges, Stuttgart 2006, ISBN 3-936681-00-7.
  • Franz Riepl. Über Architektur. Herausgegeben von Albert Kirchengast und Hans Kolb (= Österreichische Baukulturstiftung, Baukulturaria II), Salzmann, Salzburg 2015, ISBN 978-3-99014-119-9.