Felix E. Müller
Swiss journalist

Felix E. Müller

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Male
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3 May 1951(Winterthur, Winterthur District, Canton of Zürich, Switzerland)
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Introduction

Felix E. Müller (* 3. Mai 1951 in Winterthur) ist ein Schweizer Journalist und ehemaliger Handballspieler. Von März 2002 bis Ende September 2017 war er Chefredaktor der NZZ am Sonntag und Mitglied der erweiterten Unternehmensleitung der NZZ-Mediengruppe.

Leben

Nach der Matur am Gymnasium Rychenberg in Winterthur studierte Müller an der Universität Zürich Germanistik, Musikwissenschaften und Mathematik und schloss 1976 mit dem Lizenziat ab. 1978 wurde er mit einer Dissertation über neuere Schweizer Literatur promoviert. Von 1973 bis 1978 arbeitete er als Lehrer an Gymnasien in Winterthur und Zürich.

Als Handballer spielte Müller von 1972 bis 1977 mit Yellow Winterthur in der Schweizer Handball-Nationalliga.

1978 begann er seine journalistische Laufbahn als Redaktor beim Züri Leu in Zürich, wo er 1981 stellvertretender Chefredaktor wurde. Nach dem Verkauf der Zeitung durch die Jean Frey AG an Tamedia und der anschliessenden Einstellung 1982 erfolgte Müllers Wechsel zur Weltwoche. Dort war er als Kulturredaktor, Leiter des Inlandressorts, USA-Korrespondent in Washington, stellvertretender Chefredaktor und von 1996 bis 1997 als Chefredaktor a. i. tätig. 1997 wechselte er zur Neuen Zürcher Zeitung, wo er zunächst Autor, dann ab 2000 Leiter des Ressorts «Stadt und Kanton Zürich» war. 2001 leistete er hauptamtliche Konzeptarbeiten für die NZZ am Sonntag, deren Chefredaktor er mit der Lancierung im März 2002 wurde. Seit 2015 ist er darüber hinaus Leiter Magazine der NZZ und Mitglied der Geschäftsleitung der NZZ-Mediengruppe.

1984 erhielt er die Auszeichnung für kulturelle Verdienste des Kantons Zürich für eine Biografie und das Mitwirken an der Gesamtausgabe der Werke von Albin Zollinger. 2016 wurde er für sein Gesamtwerk mit dem Zürcher Journalistenpreis ausgezeichnet. Von 1986 bis 1988 war er Mitglied der Literaturkommission der Stadt Zürich, von 2005 bis 2016 Zunftmeister der Zunft Fluntern. Seit 2006 ist er Präsident des Stiftungsrats der Freien Evangelischen Schule Zürich.

Mit seiner Frau wurde er 1997 Augenzeuge vom Anschlag von Luxor in Ägypten, bei dem mehrere Dutzend ausländische Touristen durch Islamisten getötet wurden.

Felix E. Müller ist verheiratet mit Franziska Widmer. Er hat drei erwachsene Töchter und lebt in Zürich.

Werke

  • Biografie Albin Zollinger. Mit Bilddokumenten und Materialien. In: Zollinger, Albin: Gesammelte Werke, Band 1. Artemis, Zürich/München 1981, ISBN 3-7608-0561-2.
  • (zusammen mit anderen): Georg Schoeck (Hrsg.): Meinrad Inglin. Gesammelte Werke in zehn Bänden. Ammann, Zürich 1987–1991, 2001, ISBN 978-3-25010088-1.
  • Massaker in Luxor: Augenzeugenbericht und Analyse. Verlag Neue Zürcher Zeitung, Zürich 1998, ISBN 3-8582-3750-7.