Eberhard Haarmann
Deutscher Holzschnitzer und Baumeister

Eberhard Haarmann

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Deutscher Holzschnitzer und Baumeister
Gender:
Male
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Birth:
1736(Holthausen, Hohenlimburg (district), Hagen, Germany)
Death:
1817(Barmen, Barmen, Wuppertal, Germany)
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Biography

Introduction

Eberhard Haarmann (* 1736 in Holthausen (bei Breckerfeld); † 1817 in Barmen) war ein deutscher Holzschnitzer und Baumeister. Erhaltene Bauwerke sind als Baudenkmale geschützt.

Leben und Wirken

Eberhard Haarmann, auch Eberhard Haarmann der Ältere genannt, kam aus Holthausen das heute zu Breckerfeld, im nordwestlichen Sauerland, gehört. Unter Nicolas de Pigage (1723–1796) war er 1755 bis 1771 am Bau des Schloss Benrath und des Neubaues des Jägerhofes in Düsseldorf beteiligt. Er erbaute in Barmen und Elberfeld, die als Stadtteile heute zu Wuppertal gehören, mehrere Patrizierhäuser in Stil des bergischen Spätbarocks mit Elementen des Rokoko und Klassizismus. Viele Häuser sind in der Nacht vom 29. auf den 30. Mai 1943 bei dem Luftangriff auf Barmen zerstört worden. Als Patrizierhäuser sind von ihnen aber zahlreiche historische Fotografien erhalten.

Familie

Neben Eberhard Haarmann stammten aus dieser Familie noch weitere verdienstvolle Baumeister:

  • Eberhard Haarmann der Jüngere (1764–1816), Sohn von Eberhard Haarmann, Baumeister und Schreiner in Barmen, um 1800 Mitarbeit in der väterlichen Werkstatt
  • Friedrich Haarmann (1745–1790), Bruder von Eberhard Haarmann, Baumeister

Bauwerke (Auswahl)

  • 1756–1757:Haus Harkorten, Westerbauer heute zu Hagen
  • 1774–0000: Haus Bredt-Molineus, Unterdörnen 96, Barmen, erbaut für Johann Jacob Bredt (nicht erhalten, zerstört 1943)
  • 1775–0000: Engels-Haus, Engelsstraße 10, Barmen, erbaut für den Textilfabrikanten Johann Caspar Engels (1715–1787)
  • 1775–1776: Haus von Carnap, Werth 5, Barmen, erbaut für Frau von Carnap, geb. Wülfing, das ab 1825 als Amtshaus diente (nicht erhalten)
  • 1779–1785: Wupperfelder Kirche, Bredde 69, Barmen, erbaut für die ev.-luth. Gemeinde
  • 1779–0000: Den reich geschnitzten Schalldeckel der Kanzel der Wupperfelder Kirche
  • 1781–0000: Haus Wortmann, Unterdörnen 106, Barmen, erbaut für Johann Worthmann (nicht erhalten, zerstört 1943)
  • 1782–1784: Haus Bredt-Rübel, Unterdörnen 124, Barmen, gemeinsam mit Friedrich Haarmann erbaut für den Kauf- und Handelsherr Johann Peter Kaspar Rübel (* 1744) (auch Rübel-Honsberg) (nicht erhalten, zerstört 1943)
  • etwas später: Unterdörnen 89, Barmen, erbaut für Christian Gerhard Brögelmann (nicht erhalten, zerstört 1943)
  • etwas später: Unterdörnen 94, Barmen, erbaut für Peter Carl Bredt (nicht erhalten, zerstört 1943)
  • 1784–1785: Haus Heilenbecke, Heilenbecker Straße 42, 46 und 46a, Milspe heute Ennepetal, für Hammerwerksbesitzer Johann Peter Heilenbeck
  • 1795–0000: Haus Röhrig (auch Benjamin-Engelshaus), Engelsstraße 6, Barmen

Literatur

  • Richard Klapheck: Die Baukunst am Nieder-Rhein. Von Jan Wellem und der Baukunst des Jahrhunderts Karl Theodors von der Pfalz (Zweiter Band). Unikum, 2013, ISBN 978-3-8457-0295-7 (Volltext in der Google-Buchsuche [abgerufen am 11. Januar 2015]). 

Anmerkungen

  1. Ruth Meyer-Kahrweg nennt Holthausen bei Hagen, damit ist wohl nicht das gleichnamige Holthausen gemeint.
  2. Als Urheber wird auch die Schwelmer Meisterschule genannt.