

Introduction
Daniel Schreiber (* 1977) ist ein deutscher Autor und Journalist.
Leben
Daniel Schreiber wuchs in Mecklenburg-Vorpommern auf. Nach seinem Abitur im Jahr 1996 studierte er mithilfe der Studienstiftung des deutschen Volkes und der Fulbright-Kommission in Berlin und New York Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft, Slawistik, Theaterwissenschaft und Performance Studies. Er lebte sechs Jahre lang in New York, wo er auch das Buch „Susan Sontag. Geist und Glamour“ schrieb, die erste umfassende Biografie der amerikanische Intellektuellen. 2014 erschien die Biografie in amerikanischer Übersetzung als „Susan Sontag. A Biography“. 2009, nach seiner Rückkehr nach Berlin, arbeitete er ein Jahr lang als Redakteur beim Kunstmagazin Monopol und wechselte danach zur Politikzeitschrift Cicero, wo er bis Ende 2012 das Kulturressort leitete. Seine Texte sind in Die Zeit, im Tagesspiegel, in den Zeitschriften Weltkunst, Du, Philosophie Magazin, Literaturen und Theater heute, im Deutschlandradio Kultur und in vielen Kunstkatalogen und Aufsatzsammlungen erschienen. Für die tageszeitung (taz) verfasste er die monatliche Kolumne „Nüchtern“. Für das ZEITmagazin Online schrieb er im Wechsel mit der Autorin Tania Witte die Kolumne „Andersrum ist auch nicht besser“. Im August 2014 erschien sein Buch „Nüchtern. Über das Trinken und das Glück“ im Hanser Verlag Berlin, in dem er seine persönliche Geschichte erzählt und sich mit der deutschen Einstellung zum Trinken und Nicht-Trinken auseinandersetzt. Schreiber lebt in Berlin.
Auszeichnungen
2006 Mannheimer Literaturpreis, 2. Preis
Buchveröffentlichungen
- Susan Sontag. Geist und Glamour. Biographie. Aufbau, Berlin 2007 (als Taschenbuch 2009), ISBN 978-3-7466-2519-5.
- Susan Sontag. A Biography. Translated from the German by David Dollenmayer. Northwestern University Press, Chicago 2014, ISBN 978-0810125834.
- Nüchtern. Über das Trinken und das Glück. Hanser Berlin, Berlin 2014, ISBN 978-3-446-24650-8.
- Zuhause. Die Suche nach dem Ort, an dem wir leben wollen. Hanser Berlin, Berlin Frühjahr 2017, ISBN 978-3-446-25474-9.