

Introduction
Christian Iseli (* 1957 in Uetendorf) ist ein Schweizer Filmemacher. Seit 1995 lehrt und forscht er an der Zürcher Hochschule der Künste.
Biografie
Christian Iseli studierte Geschichte, Germanistik und Anglistik an der Universität Bern. Seit Abschluss des Studiums macht er Dokumentarfilme und arbeitet in den Bereichen Schnitt und Kamera bei Spiel- und Dokumentarfilmen.
Als Professor für Filmgestaltung leitet Christian Iseli an der Zürcher Hochschule der Künste das Profil Dokumentarfilm im Studiengang Master of Arts in Film und verantwortet den Forschungsschwerpunkt Film am Institute for the Performing Arts and Film. Er ist Mitglied der Schweizer Filmakademie.
Auszeichnungen
- 1995: Dokumentarfilmpreis des Kantons Bern (Der Stand der Bauern)
- 1995: Qualitätsprämie EDI (Der Stand der Bauern)
- 1995: Zweiter Preis am Internationalen Dokumentarfilmfestival Pärnu, Estland (Der Stand der Bauern)
- 1991: Dokumentarfilmpreis des Kantons Bern (Grauholz)
- 1991: Qualitätsprämie EDI (Grauholz)
- 1988: Filmpreis des Kantons Bern (Le Terroriste Suisse)
- 1988: Studienprämie EDI (Le Terroroste Suisse)
Sonstige Tätigkeiten
Seit 1988 Mitglied des Schweizerischen Regieverbandes FDS (1996–1998 Vorstandsmitglied). Ab 1996 bis 1998 war er Chefredaktor der Zeitschrift DOX Documentary Film Magazine. Außerdem war er von 1998 bis 2004 Mitglied der Filmkommission der Stadt Bern. Von der Stadt Bern bekam er ein New York Stipendium. Iseli war von 1998 bis 1999 Co-Leiter des internationalen „Independent Video-Workshop“ der Pro Helvetia in Kairo, Gaza und Ramallah (zusammen mit Gitta Gsell). 1999 stellte er eine thematische Gruppenausstellung des Kunstmuseums Bern und des Museums für Kommunikation, Bern aus, die Themen waren Pixel, Prints und Prigmente. Von 2001 bis 2008 war er Seminarleiter und Dozent für die Stiftung Focal (Weiterbildungsinstitution der Schweizer Filmbranche)