Carl Küthmann
German archaeologist

Carl Küthmann

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German archaeologist
Gender:
Male
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Birth:
8 June 1885
Death:
1968
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Introduction

Carl Küthmann (* 8. Juni 1885 in Wendthöhe bei Stadthagen; † 1968) war ein deutscher Ägyptologe und langjähriger Direktor des Kestner-Museums in Hannover.

Küthmann studierte nach dem Besuch des Kaiser-Wilhelm-Gymnasiums in Hannover (Abitur 1904) in Göttingen und Berlin. Am 7. März 1911 wurde er in Berlin bei Eduard Meyer und Adolf Erman mit der Dissertation „Die Ostgrenze Ägyptens“ promoviert. Nach seiner Promotion war er gelegentlich als Hilfsarbeiter am Kestner-Museum tätig, seit 1919 war er festangestellter Assistent am Kestner-Museum, dessen Direktor er 1920 wurde. 1938 wurde er aus dem Amt entlassen, da seine Frau, die promovierte Klassische Archäologin Hedwig Küthmann, geb. Kusel, als Jüdin galt; die folgenden Jahre lebte er in Grenzach. Vom 1. Oktober 1945 bis Ende 1951 war er erneut Direktor des Museums.

Küthmann war der erste Ägyptologe am Kestner-Museum und trug wesentlich zum Ausbau von dessen ägyptischer Sammlung bei, u. a. 1935 durch den Ankauf eines großen Teils der Sammlung Friedrich Wilhelm von Bissing.

Sein Sohn war der Numismatiker Harald Küthmann.

Literatur

  • Christian E. Loeben: Die Ägypten-Sammlung des Museums August Kestner und ihre (Kriegs-)Verluste. Verlag Marie Leidorf, Rahden 2011, ISBN 978-3-86757-454-9, S. 85–89. 123–127.