

Introduction
Birgit Friedrich, geboren als Birgit Stemmann, nach Heirat Birgit Füchtmeyer, (* 25. September 1961) ist eine ehemalige deutsche Judoka. Sie war Europameisterin 1981, Europameisterschaftszweite 1985 sowie Europameisterschaftsdritte 1983 und 1984.
Sportliche Karriere
Birgit Friedrich kämpfte im Superleichtgewicht, der Gewichtsklasse bis 48 Kilogramm. Sie trat für PSV Braunschweig und für die Judo Crocodiles Osnabrück an. Sie war deutsche Meisterin 1980, 1984, 1985 und 1987, 1988 war sie Zweite hinter Natascha Meisler, 1989 und 1990 hinter Kerstin Emich.
Bei den Europameisterschaften 1981 in Madrid bezwang Friedrich im Finale die Italienerin Anna De Novellis. 1982 bei den Weltmeisterschaften in Paris schied sie im Achtelfinale gegen die Kanadierin Tina Takahashi aus. Im Jahr darauf unterlag sie im Achtelfinale der Europameisterschaften 1983 in Genua der Britin Karen Briggs; nach zwei Siegen in der Hoffnungsrunde besiegte Friedrich im Kampf um eine Bronzemedaille die Finnin Jaana Ronkainen. Auch bei den Europameisterschaften 1984 in Pirmasens erkämpfte sie eine Bronzemedaille. Im November bei den Weltmeisterschaften in Wien erreichte sie das Viertelfinale und schied dann gegen die Australierin Julie Reardon aus. Ende 1984 erhielt sie bei den Weltmeisterschaften der Studierenden eine Bronzemedaille.
1985 bei den Europameisterschaften in Landskrona erreichte Friedrich mit einem Sieg über die Finnin Eira Helenius das Finale und erhielt die Silbermedaille hinter der Französin Marie-France Colignon. Ende 1985 gewann Birgit Friedrich mit der deutschen Mannschaft bei den Team-Europameisterschaften ebenfalls eine Silbermedaille. Bei den Europameisterschaften 1986 belegte sie den siebten Platz. Bei den Weltmeisterschaften 1986 und den 1987 schied Birgit Friedrich jeweils im Achtelfinale aus. 1988 gewann sie noch einmal Bronze bei den Weltmeisterschaften der Studierenden.
Fußnoten
- ↑ Deutsche Meisterschaften im Superleichtgewicht bei sport-komplett.de
- ↑ Kampfbilanz bei judoinside.com