August Brande
German physician, brewer and politician

August Brande

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German physician, brewer and politician
Gender:
Male
Places:
Birth:
20 December 1820(Hanover, Hanover region, Lower Saxony, Germany)
Death:
23 December 1875(Hanover, Hanover region, Lower Saxony, Germany)
Family:
Father:
Friedrich Wilhelm Brande
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Biography

Introduction

August Brande (* 20. Dezember 1820 in Hannover; † 23. Dezember 1875 ebenda) war ein deutscher Arzt, Bierbrauer und Mitglied des Reichstags.

Leben

Brande war der Sohn des hannöverschen Hofapothekers, Oberbergkommissärs und Senators Friedrich Wilhelm Brande (1793–1838). Er studierte ab 1841 Medizin an der Universität Göttingen und wurde dort Mitglied des Corps Hannovera. 1852 gründete der Mediziner Brande gemeinsam mit dem Kaufmann Eduard Meyer in Linden eine Brauerei für untergäriges Lagerbier nach Bayerischer Art, welche später in der Lindener Aktien-Brauerei aufging.

Von 1867 bis 1870 war er Mitglied des Preußischen Abgeordnetenhauses für den Wahlkreis Hannover 21 (Einbeck) und die Nationalliberale Partei.

1874 wurde er Mitglied des Reichstages für den Wahlkreis Provinz Hannover 9 (Springe-Hameln-Eldagsen) und die Nationalliberale Partei. Sein Tod führte 1876 zu einer Nachwahl im Wahlkreis, die der welfische Politiker Ernst Ludwig von Lenthe für sich entscheiden konnte.

In Hannover-Waldhausen wurde nach August Brande die Brandestraße benannt, die über ein ihm gehöriges Grundstück angelegt wurde.

Literatur

  • Heinrich Ferdinand Curschmann: Blaubuch des Corps Hannovera zu Göttingen. Band 1 (1809–1900), Göttingen 2002, S. 146 (Nr. 426)
  • Hermann Kalkoff (Hrsg.): Nationalliberale Parlamentarier 1867–1917 des Reichstages und der Einzellandtage. Schriftenvertriebsstelle der nationalliberalen Partei Deutschlands, Berlin 1917
  • Bernhard Mann: Biographisches Handbuch für das Preußische Abgeordnetenhaus (1867–1918). Droste, Düsseldorf 1988, ISBN 3-7700-5146-7 (= Handbücher zur Geschichte des Parlamentarismus und der Politischen Parteien, Band 3), S. 80
  • Dirk Böttcher: Hannoversches biographisches Lexikon: von den Anfängen bis in die Gegenwart. Schlütersche, 2002, ISBN 3877067069, S. 67 (Digitalisat)