Alfred Behre
German chemist

Alfred Behre

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German chemist
Gender:
Male
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21 June 1876(Hamburg, Germany)
Death:
1949
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Biography

Introduction

Alfred Behre (* 21. Juni 1876 in Hamburg; † 1949) war ein deutscher Chemiker. Er war Direktor der Chemischen Untersuchungsanstalt Altona.

Leben

Er wurde als Sohn des Kaufmanns Conrad Adolf Behre und dessen Ehefrau Emilie geborene Hanemann in Hamburg geboren. Seine Vorfahren waren Ärzte, Apotheker und Geistliche. Nach dem Besuch des Realgymnasiums des Johanneums in Hamburg studierte er an der Universität, wo er zum Dr. phil. promovierte. Das Thema seiner Dissertation 1901 lautete Beiträge zur Kenntnis der O-Acylverbindungen einiger Ketonsäureester, Diketone und verwandter Körper. Während seines Studiums wurde er 1896 Mitglied der Burschenschaft Arminia auf dem Burgkeller und war auch Mitglied der Burschenschaft Franconia Münster.

1906 wurde Alfred Behre Direktor des Städtischen Chemischen Untersuchungsamtes in Chemnitz, wo er bis 1924 blieb und dann nach Altona wechselte. Er trug den Professorentitel.

Schriften (Auswahl)

  • Beiträge zur Kenntnis der O-Acylverbindungen einiger Ketonsäureester, Diketone und verwandter Körper. Kiel 1901.
  • Chemische Laboratorien und ihre neuzeitlichen Einrichtung und Leitung. Akademische Verlagsgesellschaft, Leipzig 1928.
  • Kurzgefasstes Handbuch der Lebensmittelkontrolle für Lebensmittelchemiker, Verwaltungs- und Gerichtsbehörden, sowie Erzeuger, Verkäufer und Verbraucher von Lebensmitteln. Akademische Verlagsgesellschaft, Leipzig 1931.
  • Chemisch- physikalische Laboratorien und ihre neuzeitliche Einrichtungen. Akademische Verlagsgesellschaft Becker & Erler, Leipzig 1942.
  • Behre`s Taschenbuch der Fischwarenkontrolle. Pflichte, Rechte, Kommentar. Keune, Hamburg 1948.
  • Chemisch-physikalische Laboratorien und ihre neuzeitlichen Einrichtungen. Geest & Portig, Leipzig 1950.

Familie

Alfred Behre heiratete Maja Halgreen, deren Vater aus Dänemark-Schweden stammte, die Mutter kam aus Westfalen. Aus der Ehe gingen eine Tochter und zwei Söhne hervor.

Literatur

  • Herrmann A. L. Degener: Degeners Wer ist’s?. X. Ausgabe, Berlin 1935, S. 87.