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Ocke Nerong

Schleswig-Holstein teacher and local historian
The basics
About
Date of birth Oevenum, Nordfriesland, Schleswig-Holstein, Germany
Date of death 1909 Flensburg, Schleswig-Holstein, Germany
Authority VIAF id
The details
Biography

Ocke Christian Nerong (* 23. August 1852 in Oevenum auf Föhr; † 28. November 1909 in Flensburg) war deutscher Lehrer und Heimatforscher.

Leben

Zur Schule ging Ocke in Wrixum und lernte durch die Förderung durch den Boldixumer Pastor Frerks sogar Latein und Französisch. Er wurde zunächst Präparant (Leichendiener) in Adelby. 1872 bis 1875 besuchte er das Lehrerseminar in Tondern und wurde Lehrer auf seiner Heimatinsel Föhr in der einklassigen Dorfschule Alkersum. Er organisierte Theateraufführungen und gründete eine Schulbibliothek. 1877 heiratete er Friederike Lorenzen (1854–1942), die Tochter eines Wyker Werftbesitzers, mit der er sechs Kinder hatte. Hier begann seine Heimatforschung. Er sammelte Pflanzen, Käfer, Schmetterlinge, Muscheln und Schnecken. Außerdem war er leidenschaftlicher Sternenkundler. 1880 wurde er Lehrer auf dem Festland in Angeln an der Dorfschule Dollerup und blieb dieses bis zu seinem Tode.

Als besessener Heimatforscher verbrachte er all seine freie Zeit und auch seine Ferien mit seiner Leidenschaft. Er studierte selbst finanziert Quellen in allen Archiven des Landes bis hin nach Kopenhagen. Mit Gründlichkeit und Gewissenhaftigkeit schrieb er Chroniken über die Insel Föhr und über seinen Wohnort im Kirchspiel Grundhof. Darüber hinaus publizierte er auch viele Zeitungsaufsätze und Reden zu geschichtlichen Themen seiner Heimat.

Werke (Auswahl)

  • Ocke Christian Nerong: Die Kirchhöfe Föhrs, Dollerup 1909.
  • Ocke Christian Nerong: Die Insel Föhr, Dollerup 1903. ISBN 3-7963-0192-4
  • Ocke Christian Nerong (Hrsg.): Willkürsbriefe oder Dorfsbeliebungen aus dem Kreise Flensburg, 152 S., Dollerup 1900.
  • Ocke Christian Nerong: Familienchronik des Kirchspiels Grundhof, Dollerup 1895.
  • Ocke Christian Nerong: Chronik der Familie Flor, Dollerup 1887.
The contents of this page are sourced from a Wikipedia article. The contents are available under the CC BY-SA 4.0 license.
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