Walter Furrer
Swiss architect

Walter Furrer

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Swiss architect
Gender:
Male
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Birth:
18 December 1870(Winterthur, Switzerland)
Death:
1 June 1949(Winterthur, Switzerland)
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Biography

Introduction

Walter Furrer (* 18. Dezember 1870 in Winterthur; † 1. Juni 1949 ebenda,heimatberechtigt in Winterthur) war ein Schweizer Architekt und Kommunalpolitiker (DP).

Leben

Walter Furrer kam am 18. Dezember 1870 in Winterthur als Sohn des Baumeisters, Architekten und Stadtrats Theodor Furrer und der Anna Louise geborene Wäger. Nach abgelegter Matura sowie einem abgeschlossenen Praktikum in Winterthur absolvierte Furrer ein Studium der Architektur an den Hochschulen in Stuttgart und München.

In der Folge eröffnete Furrer um 1900 Architekturbüro in Winterthur. Danach bildete er zunächst in den Jahren 1905 bis 1933 mit Robert Rittmeyer, daran anschliessend mit Robert Merkelbach eine Architektengemeinschaft. Daneben sass er als Mitglied der Demokratischen Partei zwischen 1904 und 1921 in der Winterthurer Legislative.

Walter Furrer heiratete in erster Ehe 1905 Maria Louise, geborene Huber, in zweiter Ehe 1920 Lilly geborene Vogt. Er verstarb am 1. Juni 1948 im Alter von 78 Jahren in Winterthur.

Walter Furrer und Robert Rittmeyer zählen zu den bestimmenden Architekten des späten Jugendstils, des Heimatstils und des Neoklassizismus in Winterthur.

Bauten

  • Primarschulhaus Geiselweid in Winterthur,1899-1901
  • Gemeinsam mit Robert Rittmeyer
    • Landhaus Georg Reinhart in Winterthur, 1908-1909, 1913
    • Museums- und Bibliotheksgebäude in Winterthur, 1913-1916
    • Wohnkolonie Jonas-Furrer-Strasse 84-124 in Winterthur, 1920
    • Geschäftshaus der Firma Gebrüder Volkart in Winterthur, 1927-1928
    • Psychiatrische Klinik in Herisau, 1906-1908
    • Reformierte Kirche in Brütten, 1907-1908
    • Haus zur Geduld (Umbau) in Winterthur, 1921–1922

Literatur

  • Inventar der neueren Schweizer Architektur, 1850-1920, 11 Bde., 1982-2004, Bd. 10
  • Architektenlexikon der Schweiz 19./20. Jahrhundert, herausgegeben von Isabelle Rucki, Dorothee Huber, 1998, S. 448 f.