Trude Lieske
German film actor and stage actor

Trude Lieske

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German film actor and stage actor
Gender:
Female
Places:
Birth:
15 January 1899(Berlin, Margraviate of Brandenburg)
Death:
1991(Bad Ischl, Gmunden District, Upper Austria, Austria)
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Biography

Introduction

Trude Lieske (eigentlich Gertrud Lieske; * 15. Januar 1899 in Berlin; † 1993 in Bad Ischl, Österreich) war eine deutsche Sängerin (Soubrette) und Schauspielerin.

Leben

Lieskes Eltern stammten aus Schlesien. Nach Beendigung der Schule arbeitete sie zuerst als Bürokauffrau, entschloss sich aber 1915, Opernsängerin zu werden.

Ab 1919 trat sie auf den folgenden Bühnen auf: 1919–20 Theater am Sophienplatz Kiel, 1920–21 Mellini-Theater Hannover, 1921–22 Zentraltheater Magdeburg, 1923 Lessingtheater Berlin in der Operette Liebesstreik von Vörös Miska und Richard Wilde (mit Grete Sedlitz und Karl Wallauer), 1924–25 Neues Theater am Zoo Berlin, 1925–27 Nelson-Theater, 1927–28 Nelson-Revue Berlin im Revue Die Lichter von Berlin, 1928–31 Großes Schauspielhaus, 1929–30 auch Berliner Theater.

1929 sang sie im Großen Schauspielhaus in der Operette Der liebe Augustin. Zusammen mit Max Hansen sang sie am selben Ort in den Uraufführungen von Ralph Benatzky's Operetten Casanova (1928), Die drei Musketiere (1929) und Im weißen Rößl (1930). Alle vier Produktionen waren unter Gesamtregie von Erik Charell.

Ab 1928 spielte Trude Lieske in einigen Stummfilmen und ab 1930 in den ersten Tonfilmen, wo sie auch sang.

1933 heiratete sie den aus Österreich stammenden Librettisten und Musikverleger Armin L. Robinson (1900–1985), mit dem sie 1938 über England und die Schweiz in die USA ausreiste. Hier beendete sie ihre schauspielerische Karriere und widmete sich ihrem Privatleben.

1949 kam das Paar nach Europa zurück und lebte zuerst im schweizerischen Tessin und ab 1957 im Haidenhof bei Bad Ischl im Salzkammergut. Dort starb Armin Robinson im Jahr 1985, Trude Robinson-Lieske folgte ihm acht Jahre später.

Literatur

  • Ulrich Tadday (Hrsg.): Im weißen Rössl – Zwischen Kunst und Kommerz. edition text + kritik, München 2006, ISBN 978-3-88377-841-9, S. 145–147.
  • Trude Lieske, in: Frithjof Trapp: Handbuch des deutschsprachigen Exiltheaters 1933–1945. Bände 1–2, Saur, München 1999, ISBN 3598113757, S. 586.
  • Trude Lieske, in: Berthold Leimbach (Hrsg.): Tondokumente der Kleinkunst und ihre Interpreten 1898 bis 1945, Göttingen 1991.
  • Trude Lieske über “sich selbst”, in: Electrola Monatszeitschrift “Skizzen”, Oktober 1929.