

Introduction
Theodor Peters (* 15. November1841 in Menden; † 2. September 1908 in Berlin) war ein deutscher Ingenieur und Vorsitzender sowie Direktor des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI).
Leben
Nach seinem Abitur begann Theodor Peters ein Studium im Fach Maschinenbau am Königlichen Gewerbe-Institut in Berlin, welches er aus finanziellen Gründen nach vier Semestern abbrach. Danach arbeitete er in Ingenieurbüros und Maschinenfabriken in Siegen. Dort begründete er den Bezirksverein des VDI, dem er zwischen 1879 und 1881 vorstand. Ab 1881 war Peters im Gesamtverband des VDI in Berlin tätig, zunächst als Generalsekretär, zwischen 1891 und 1908 als Direktor. Bereits 1879 war Peters dessen Vorsitzender. Ab 1882 war er verantwortlicher Schriftleiter der Zeitschrift des Vereines deutscher Ingenieure. Seinem Antrag, die seit 1877 erscheinende Wochenschrift des Vereines deutscher Ingenieure in der Zeitschrift des Vereines deutscher Ingenieure aufgehen zu lassen, wurde auf der 24. Hauptversammlung des VDI 1883 stattgegeben.
Peters war auch politisch engagiert. Bei der Reichstagswahl 1881 kandidierte er im Reichstagswahlkreis Regierungsbezirk Wiesbaden 5 für die Nationalliberale Partei (NLP), konnte sich aber nicht gegen den Mandatsinhaber Georg Thilenius (der 1880 die NLP verlassen und sich der Liberalen Vereinigung angeschlossen hatte) durchsetzen.
Theodor Peters war ein jüngerer Bruder von Richard Peters, einem der Gründungsmitglieder des VDI.
Literatur
- Thomas Klein: Die Hessen als Reichstagswähler, Erster Band: Provinz Hessen-Nassau und Waldseck-Pyrmont 1867–1933. 1989, ISBN 3-7708-0924-6, S. 812.