

Introduction
Robert "Bob" Kirby (* 2. Februar 1925; † 13. April 2005) war ein US-amerikanischer Automobilrennfahrer.
Karriere
Robert Kirby war fast vier Jahrzehnte als Sportwagenpilot in Nordamerika aktiv. Seinen ersten Renneinsatz hatte er 1957 bei einem Sportwagenrennen in Santa Barbara. Im Starterfeld befanden sich Fahrer wie Ken Miles (der das Rennen auf einem Porsche 550 RS Spyder gewann), Bob Drake und John Lawrence. Bei seinem letzten Rennstart, dem 24-Stunden-Rennen von Daytona 1993 fuhr der gegen bekannte und erfolgreiche Sportwagenpiloten der frühen 1990er-Jahre. In Daytona siegten 1993 P. J. Jones, Rocky Moran und Mark Dismore auf einem Eagle MkIII von Dan Gurneys All American Racers Team.
Kirby, der seine vielen Renneinsätze meist selbst finanzierte, bestritt seine Rennen ausschließlich mit Rennfahrzeugen der Marke Porsche. Nach ersten Jahren bei regionalen Rennen begann er ab den frühen 1960er-Jahren auch in der SCCA-Sportwagenserie an den Start zu gehen. Kirby konnte in seiner Karriere drei Gesamtsiege feiern. Alle drei bei den erwähnten regionalen Sportwagen-Meisterschaftsläufen.
Bei den großen internationalen Sportwagenrennen waren seine größten Erfolge der siebte Rang im Schlussklassement beim 12-Stunden-Rennen von Sebring 1968 und der neunte Endrang beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans 1979.
Statistik
Le-Mans-Ergebnisse
| Jahr | Team | Fahrzeug | Teamkollege | Teamkollege | Platzierung | Ausfallgrund |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1977 | Vereinigte Staaten |
Porsche 911 Carrera RSR | Vereinigte Staaten |
Vereinigte Staaten |
Rang 20 | |
| 1978 | Vereinigte Staaten |
Chevrolet Monza | Vereinigte Staaten |
Vereinigte Staaten |
Ausfall | Zylinder überhitzt |
| 1979 | Vereinigte Staaten |
Porsche 935/78 | Vereinigte Staaten |
Vereinigte Staaten |
Rang 9 | |
| 1980 | Vereinigte Staaten |
Porsche 935K3 | Vereinigte Staaten |
Vereinigte Staaten |
Ausfall | Unfall |
Sebring-Ergebnisse
| Jahr | Team | Fahrzeug | Teamkollege | Teamkollege | Platzierung | Ausfallgrund |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1967 | Vereinigte Staaten |
Porsche 911S | Vereinigte Staaten |
Rang 9 und Klassensieg | ||
| 1968 | Vereinigte Staaten |
Porsche 911S | Vereinigte Staaten |
Rang 7 und Klassensieg | ||
| 1971 | Vereinigte Staaten |
Porsche 911S | Vereinigte Staaten |
Rang 20 | ||
| 1972 | Vereinigte Staaten |
Porsche 914/6 | Vereinigte Staaten |
Rang 15 | ||
| 1975 | Vereinigte Staaten |
Porsche 914/6 | Vereinigte Staaten |
Vereinigte Staaten |
Ausfall | Defekt |
| 1976 | Vereinigte Staaten |
Porsche 914/6 | Vereinigte Staaten |
Vereinigte Staaten |
Rang 14 | |
| 1977 | Vereinigte Staaten |
Porsche 914/6 | Vereinigte Staaten |
Ausfall | Defekt | |
| 1978 | Vereinigte Staaten |
Porsche 911S | Vereinigte Staaten |
Vereinigte Staaten |
Ausfall | Mechanik |
| 1979 | Vereinigte Staaten |
Porsche 914/4 | Vereinigte Staaten |
Vereinigte Staaten |
Rang 20 | |
| 1983 | Vereinigte Staaten |
Porsche Carrera RSR | Vereinigte Staaten |
Vereinigte Staaten |
Rang 32 | |
| 1985 | Vereinigte Staaten |
Porsche 935K3/80 | Vereinigte Staaten |
Vereinigte Staaten |
Rang 8 |
Literatur
- Christian Moity, Jean-Marc Teissèdre, Alain Bienvenu: 24 heures du Mans, 1923–1992. Éditions d’Art, Besançon 1992, ISBN 2-909-413-06-3.