Peter Voswinckel
Deutscher Medizinhistoriker

Peter Voswinckel

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Deutscher Medizinhistoriker
Gender:
Male
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1951(Soest, Soest, Arnsberg Government Region, Germany)
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Introduction

Peter Voswinckel (* 1951 in Soest) ist ein deutscher Medizinhistoriker.

Leben

Voswinckel ging in Soest zur Schule. Nach dem Abitur 1970 begann er ein Studium der Geschichte und Philosophie sowie der Humanmedizin. 1981 erfolgte die Approbation. Zunächst arbeitete Voswinckel als Assistenzarzt in der Hämatologie und Onkologie in München und Karlsruhe. 1985 begann er im Fach Medizingeschichte zu arbeiten und habilitierte sich 1990 in Aachen. Von 1992 bis 2002 war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Medizin- und Wissenschaftsgeschichte in Lübeck beschäftigt.

Seine Forschungsschwerpunkte lagen hier im Bereich Ärztliche Biographik sowie Emigrationsforschung.

1997 wurde Voswinckel zum außerplanmäßigen Professor an der RWTH Aachen ernannt. Nach 2002 war er zunächst freiberuflich als Medizinhistoriker tätig und übernahm 2012 die Leitung der neu eingerichteten historischen Forschungsstelle und des Archivs der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie.

Publikationen

  • Der Fall Seveso. Kurzfassung eines Seminarvortrags mit Bildern. Seminar über Umweltprobleme mit Besonderer Berücksichtigung der Strahlenbelastung, Universität Münster, WS 76/77. Institut für Strahlenbiologie. Klartext, Bremen 1977.
  • Arzt und Auto. Das Auto und seine Welt im Spiegel des Deutschen Ärzteblattes von 1907 bis 1975 (= Studien zur Medizin-, Kunst- und Literaturgeschichte. Bd. 4). Murken-Altrogge, Münster 1981, ISBN 3-921801-06-0.
  • 50 Jahre Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie. Murken-Altrogge, Herzogenrath 1987, ISBN 3-921801-47-8.
  • Der schwarze Urin. Vom Schrecknis zum Laborparameter. Urina Nigra. Alkaptonurie, Hämoglobinurie, Myoglobinurie, Porphyrinurie, Melanurie. Blackwell Wissenschaft, Berlin 1993, ISBN 3-89412-123-8.
  • als Herausgeber: Isidor Fischer: Biographisches Lexikon hervorragender Ärzte der letzten fünfzig Jahre. Band III: Nachträge und Ergänzungen (Abad–Komp). Olms, Hildesheim 2002, ISBN 3-487-11659-6.
  • Geführte Wege. Die Lübecker Märtyrer in Wort und Bild. Butzon & Bercker, Kevelaer 2010, ISBN 978-3-7666-1391-2.
  • Dokumente zum Thema Lübecker Märtyrer 1941–1945, im Auftrag des Kulturbüros der Hansestadt Lübeck, gefördert von der Gemeinnützigen Sparkassenstiftung zu Lübeck, zusammengestellt von Peter Voswinckel. Ohne Verlag, Lübeck 2011
  • Erinnerungsort Krebsbaracke. Klarstellungen um das erste interdisziplinäre Krebsforschungsinstitut in Deutschland (Berlin, Charité). 1. Aufl. 2014, 2. durchgesehene und erweiterte Aufl. 2019. Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie (DGHO), Berlin, ISBN 978-3-9816354-2-3.
  • Das verschüttete Antlitz des Generalsekretärs. Spurensuche als posthume Würdigung von Prof. George Meyer (1860–1923). Zugleich ein medizinhistorisches Lehrstück. Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie (DGHO), Berlin 2015, ISBN 978-3-9816354-8-5.
  • Dr. med. Josef Löbel, Franzensbad/Berlin (1882–1942). Botschafter eines heiteren deutschen Medizin-Feuilletons in Wien – Berlin – Prag. 1. Aufl. 2018, 2. durchgesehene und erweiterte Aufl. 2019. Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie (DGHO), Berlin 2018, ISBN 978-3-9818079-4-3.