

Introduction
Peter Greve (* 1910 in Tennenlohe; † 1983) war ein deutscher Bildhauer.
Leben
Peter Greve war der Sohn des Malers Georg Greve-Lindau und seiner Frau Lisel geb. Ambos. Er schloss eine Gesellenprüfung als Maler ab. Von 1930 bis 1933 besuchte er die Kunstgewerbeschule Hamburg, 1933 die Hochschule für Bildende Künste in Berlin und 1935 die Akademie der Bildenden Künste München. Ein Studienaufenthalt führte ihn nach Paris.
Ab 1938 wirkte Greve als freischaffender Bildhauer. Er lebte in Bissendorf.
Er war seit 1951 verheiratet mit der Portraitmalerin und Buchillustratorin Ursula Greve (1919–2007).
Zusammen schufen sie u.a. die Gedenkstätte für das Grubenunglück von Lengede in der niedersächsischen Gemeinde Lengede.
Als beim Bau der Schule in der Pyrmonter Straße in Oberricklingen 1956 ein Findling gefunden wurde, beauftragte die Stadt Hannover den Bildhauer, daraus eine Skulptur zu schaffen. Sie steht heute auf dem Schulhof der Martin-Luther-King-Schule Förderschule.
Werke (Auswahl)
- Elefant, Schulhof der Sonderschule Pyrmonter Straße (Hannover), 1956, behauener Findling, Höhe 93 cm
- Gekreuzigter, ev.-luth. Marienkirche in Hannover-Hainholz, Turmstraße, 1957
- kupfergetriebene Doppeltür für die Philippuskirchengemeinde in Isernhagen-Süd
- die Plastik „Christi Himmelfahrt“ in der Kirche St. Michaelis Bissendorf (1968)
- rückwärtige Altarwand (Betonplastik) in der ev.-luth. Bodelschwinghkirche Ledeburg-Stöcken in Hannover
Literatur
- Ehrtfried Böhm (Texte), Reinhold Lessmann (Fotos): neue plastik in hannover / Kunstsinn, Mäzenatentum, Urbane Ästhetik / Ein Beispiel im Spiegel zweier Jahrzehnte. Steinbock-Verlag, Hannover 1967, S. 16, 80 u. ö.