Paul Miller
American racing driver

Paul Miller

The basics
Quick facts
Intro
American racing driver
Gender:
Male
Work field:
Birth:
6 March 1945(Washington, D.C.)
Biography menu
Menu

Jump to

Introduction Karriere als Rennfahrer Paul Miller Racing Statistik Literatur
The details
Biography

Introduction

Paul Miller (* 6. März 1945 in Washington, D.C.) ist ein ehemaliger US-amerikanischer Autorennfahrer und Rennstallbesitzer.

Karriere als Rennfahrer

Paul Miller ist der Bruder von Kenper Miller, der ein Jahr jünger ist und ebenfalls als Rennfahrer aktiv war. Auch sein Sohn Bryce ergriff den Beruf des Motorsportlers. Miller bestritt bereits in den 1960er-Jahren Sportwagenrennen in den USA und war in den 1970er-Jahren einer der führenden Piloten in der IMSA-GT-Serie. 1977 gewann er gemeinsam mit dem Kanadier Ludwig Heimrath auf einem Porsche 934/5 das 6-Stunden-Rennen von Mosport, eine Rennveranstaltung die in diesem Jahr zur Sportwagen-Weltmeisterschaft zählte.

Miller war dreimal beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans am Start, wo er sich jedoch nie platzieren konnte. Sein größter Erfolg in Sebring war der zweite Gesamtrang 1979, den er gemeinsam mit Charles Mendez und Brian Redman auf einem Porsche 935 einfuhr. Neunmal ging er beim 24-Stunden-Rennen von Daytona an den Start, wo 1988 Gesamtzehnter wurde und dabei die Klasse der GTO-Rennwagen gewann.

Paul Miller Racing

In den 1980er-Jahren begann Miller mit dem Aufbau eines eigenen Rennteams. Mit Fahrzeugen der Marke Porsche war er vor allem in der IMSA-GT- und der GTP-Serie engagiert. Bekannte Fahrer waren Bob Akin (der am selben Tag Geburtstag hatte wie Miller), Brian Redman und Hans-Joachim Stuck. Aktuell fährt das in Buford beheimatet Team in der TUDOR-USCC-Rennserie. Fahrer sind neben Sohn Bryce die beiden Deutschen Christopher Haase und Dion Von Moltke. Einsatzfahrzeug ist ein Audi R8 LMS

Neben den Rennaktivitäten betreibt Miller einen KFZ-Handel inkl. Werkstätte für Fahrzeuge von BMW.

Statistik

Le-Mans-Ergebnisse

Jahr Team Fahrzeug Teamkollege Teamkollege Platzierung Ausfallgrund
1980 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Racing Associates Inc. Porsche 935K3 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Ralph Kent-Cooke Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Bob Akin Ausfall Antriebswelle
1981 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Bob Akin Motor Racing Porsche 935K3 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Craig Siebert Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Bob Akin Ausfall Elektrik
1982 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Goodrich Corporation Porsche 924 Carrera GTR Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Pat Bedard LiechtensteinLiechtenstein Manfred Schurti Ausfall Getriebeschaden

Sebring-Ergebnisse

Jahr Team Fahrzeug Teamkollege Teamkollege Platzierung Ausfallgrund
1979 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Busch Beer Racing Porsche 935 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Charles Mendez Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Brian Redman Rang 2
1980 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mendez/Woods/Akin Porsche 935K3 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Charles Mendez Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Brian Redman Ausfall Motorschaden
1982 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Herman-Miller P. A. Porsche 924 Carrera DeutschlandDeutschland Jürgen Barth Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Pat Bedard Ausfall Motorschaden
1983 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Herman & Miller P & A Porsche 924 Carrera Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jim Busby Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Ron Grable Ausfall Motorschaden

Literatur

  • Ken Breslauer: Sebring. The official History of America's Great Sports Car Race. David Bull, Cambridge MA 1995, ISBN 0-9649722-0-4.
  • Peter Higham: The Guinness Guide to International Motor Racing. A complete Reference from Formula 1 to Touring Car. Guinness Publishing Ltd., London 1995, ISBN 0-85112-642-1.
  • J. A. Martin und Ken Welles: Prototypes – the History of the IMSA GTP Series. Bull Publishing, Phoenix 2000, ISBN 1-893618-01-3.