Otto Graf
German politician (1894-1953)

Otto Graf

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German politician (1894-1953)
Gender:
Male
Places:
Work field:
Birth:
20 December 1894(Ludwigshafen, Rhineland-Palatinate, Germany)
Death:
23 July 1953(Bonn, Cologne Government Region, North Rhine-Westphalia, Germany)
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Biography

Introduction

Otto Graf (* 20. Dezember 1894 in Ludwigshafen am Rhein; † 23. Juli 1953 in Bonn) war ein deutscher Politiker (BVP).

Leben und Wirken

Nach dem Besuch von humanistischen Gymnasien in Ludwigshafen am Rhein und Mannheim studierte Graf Rechtswissenschaften in München, Würzburg und Heidelberg. Er schloss seine Studien mit der Promotion zum Dr. jur. et. rer. pol ab. Von 1914 bis 1918 nahm er als Leutnant der Reserve des 2. bayerischen Pionierbataillon am Ersten Weltkrieg teil, in dem er mit dem Bayerischen Militärverdienst-Orden IV. Klasse, dem Eisernen Kreuz beider Klassen und der Goldenen Hochzeitserinnerungsmedaille Seiner Majestät König Ludwig III sowie mit der Pfalzmedaille und dem Verwundetenabzeichen in Schwarz dekoriert wurde.

1920 wurde Graf Refererendar. In den Jahren 1920 und 1921 fungierte er als Syndikus beim Mittelstandshaus Düren. 1923 wurde er zum Assessor beim Bezirksamt Ludwigshafen am Rhein ernannt. 1924 kam er als Regierungsassessor nach Heidelberg und Ansbach. 1927 Bezirksamtmann und Regierungsrat in Amberg und Regensburg.

Von Juli 1932 bis zum Sommer 1933 saß Graf als Abgeordneter der Bayerischen Volkspartei für den Wahlkreis 25 (Niederbayern) im Reichstag. Als Abgeordneter stimmte er unter anderem zusammen mit dem Rest der Fraktion seiner Partei für das Ermächtigungsgesetz vom März 1933, das mit der Zusammenlegung von legislativer und exekutiver Gewalt in den Händen der Regierung die juristische Grundlage für die Errichtung der NS-Diktatur bildete. Auf Betreiben seines Schulfreundes Edgar Jung, der damals eine antinationalsozialistische Sammlung betrieb, hatte Graf zuvor in seiner Fraktion zusammen mit Hans Ritter von Lex für eine Ablehnung des Ermächtigungsgesetzes geworben, hatte sich aber nicht durchsetzen können.

Schriften

  • Das Recht der Revisionsverbände, Würzburg s.a. (1920). (Dissertation)