Mechthild Frisch
German painter

Mechthild Frisch

The basics
Quick facts
Intro
German painter
A.K.A.
Mechtild Nemeczek
Gender:
Female
Places:
Work field:
Birth:
1 January 1943(Karlovy Vary, Karlovy Vary District, Karlovy Vary Region, Czech Republic)
Biography menu
Menu

Jump to

Introduction Leben Ausstellungen Preise/Auszeichnungen Literatur
The details
Biography

Introduction

Mechthild Frisch (* 22. April 1943 in Karlsbad, auch Mechtild Frisch, bis 1986 Mechtild Nemeczek bzw. Mechthild Nemeczek) ist eine deutsche Malerin und Objektkünstlerin.

Leben

Frisch zog mit ihrer Familie unmittelbar nach ihrer Geburt nach Berlin. Ab 1964 studierte sie an der Städelschule in Frankfurt am Main und 1965 bis 1968 an der Werkakademie Kassel bei Arnold Bode. In Kassel lernte sie den Feuilletonredakteur Alfred Nemeczek kennen, den sie 1967 heiratete. Bis 1986 arbeitet sie unter dem Namen Mechthild Nemeczek. Einige Werke sind auch als Mechtild Nemeczek-Frisch signiert. 1967 zog sie mit ihrem Mann nach Hamburg und begann ein Studium an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg bei Rudolf Hausner und Renato Guttuso.

Ab 1970 lebte und arbeitete sie in Düsseldorf und siedelte 1975 nach Duisburg-Rheinhausen und 1977 nach Köln über. 1985 bis 1987 übernahm sie einen Lehrauftrag für Malerei/Bildhauerei an der Kunstakademie Düsseldorf. Von 1994 bis 2008 hatte sie eine Professur an der Kunstakademie Münster für Malerei inne. Sie lebt und arbeitet in Köln.

Ausstellungen

Neben Ausstellungen im Folkwang Museum (Mechthild Nemeczek - Katalog zur Ausstellung der Städtischen Galerie in Museum Folkwang, Essen, 17. Februar – 25. März 1984), im Studio 4 des Sprengel Museum und im Museum Wiesbaden hatte sie weitere Expositionen:

  • 1972: Kunstverein Unna (Einzelausstellung)
  • 1983: Dreidimensional-aktuelle Kunst aus der Bundesrepublik Deutschland in Mannheim, Duisburg, Tokyo
  • 1984: Kunstlandschaft Bundesrepublik, Overbeck-Gesellschaft, Lübeck
  • 1985: Städtische Galerie, Folkwang-Museum in Essen (Einzelausstellung)
  • 1986: Spannungen – dimension V. Kunsthalle Köln
  • 1987: Kasseler Kunstverein
  • 1988: Sprengel Museum Hannover
  • 1992: Werkschau, Museum Wiesbaden
  • 1995: Gegen den bösen Blick. Städtische Galerie Delmenhorst. Katalog bei Wienand, Köln
  • 2004: Papier, das Material des Künstlers. Städtische Galerie Villa Zanders in Bergisch Gladbach
  • 2006: Was ist Plastik? 100 Jahre, 100 Köpfe – Das Jahrhundert moderner Skulptur. Lehmbruck-Museum, Duisburg
  • 2007: Papier, Papier, Papier … Städtische Galerie Villa Zanders in Bergisch Gladbach

    Preise/Auszeichnungen

    • 1979: Villa-Romana-Preis, Florenz
    • 1981: Arbeitsstipendium der Stiftung Kunstfonds, Bonn
    • 1982: Kunstpreis Böttcherstraße, Bremen
    • 1983: Barkenhoff-Stipendium, Worpswede
    • 1984: Förderpreis des Kulturkreises im Bundesverband der Deutschen Industrie
    • 1989: Kunstpreis Glockengasse, Köln
    • 2000: Lovis-Corinth-Preis der Stadt Düsseldorf

    Literatur

    • Angela Ziesche (Hrsg.): Das Schwere und das Leichte. Künstlerinnen des 20.Jahrhunderts. Dumont Verlag, Köln 1995, ISBN 3-7701-3383-8
    • Hanne Weskott: Mechthild Frisch. Die Ordnung im Labyrinth, in: Künstler. Kritisches Lexikon der Gegenwartskunst. München 1991