

Introduction
Margret Homeyer (* 7. Oktober 1927 in Hagen) ist eine deutsche Schauspielerin.
Leben
Homeyer besuchte zunächst die Schauspielschule des Deutschen Theater in Berlin, gefolgt von einem bis 1961 währenden Engagement an dessen Spielstätte. Neben einer kurzen Tätigkeit am Staatstheater Dresden war die oftmals in Komödien besetzte Schauspielerin seit den 1950er Jahren auch beim Film und Fernsehen erfolgreich. Bis 1961 spielte sie in diversen ostdeutschen Produktionen der DEFA und des DFF vorwiegend in der DDR, so unter anderem als FDJ-Sekretärin Fröhlich in Klingenbergs Jugendfilm Guten Tag, lieber Tag. Nach 1961 ausschließlich in der Bundesrepublik, wo sie abseits ihrer umfangreichen Bühnentätigkeit an Hamburger Spielstätten wie dem Deutschen Schauspielhaus und dem Thalia Theater, sowie am Renaissance-Theater in Berlin, eine umfassende Fernsehkarriere startete. Sie wurde häufig für Fernsehfilme und -serien gebucht, zuletzt für die Reihe Stubbe – Von Fall zu Fall.
Filmografie (Auswahl)
- 1951: Corinna Schmidt
- 1954: Wer seine Frau lieb hat
- 1955: Der Fackelträger
- 1956: Junges Gemüse
- 1959: Bevor der Blitz einschlägt
- 1961: Guten Tag, lieber Tag
- 1961: Kalamitäten
- 1973: Nerze nachts am Straßenrand (Fernsehfilm)
- 1975: Hilde Breitner (Fernsehfilm)
- 1976: Paule Pauländer (Fernsehfilm)
- 1976: Die Tannerhütte (Fernsehfilm)
- 1978: Grüß Gott, ich komm von drüben (Fernsehfilm)
- 1979: Der Tag an dem Elvis nach Bremerhaven kam (Fernsehfilm)
- 1979: Was wären wir ohne uns (Fernsehserie)
- 1982: Flüchtige Bekanntschaften (Fernsehfilm)
- 1983: Mascha (Fernsehfilm)
- 1984: So lebten sie alle Tage (Fernsehserie)
- 1986: Schlange, Herz und Pantherkopf (Fernsehfilm)
- 1986: Sommer in Lesmona (Fernsehfilm)
- 1986: Fraulein (Fernsehfilm)
- 1986: Mord am Pool (Fernsehfilm)
- 1987: Harald und Eddi (Fernsehserie)
- 1988: Ein Kuckuck im Nest (Fernsehfilm)
- 1988: Tatort – Spuk aus der Eiszeit (Fernsehreihe)
- 1989: Der Bettler vom Kurfürstendamm (Fernsehfilm)
- 1989: Tatort – Die Neue
- 1991: Diese Drombuschs (Fernsehserie)
- 1993: Kein Pardon
- 1995–2014: Stubbe – Von Fall zu Fall (Fernsehserie)
- 1997: Simones Entscheidung (Fernsehfilm)
- 1998: Adelheid und ihre Mörder (Fernsehserie)
- 1998: Hundert Jahre Brecht
- 2000: Die Nesthocker – Familie zu verschenken (Fernsehserie)
- 2007: Da kommt Kalle - Trickbetrüger
- 2009: Die Blücherbande (Fernsehfilm)
Theater
- 1949: Molière: Der Geizige (Mariane) – Regie: Willi Schmidt (Deutsches Theater Berlin)
- 1949: Johann Wolfgang von Goethe: Faust. Eine Tragödie (Lieschen) – Regie: Wolfgang Langhoff (Deutsches Theater Berlin)
- 1951: William Shakespeare: Was ihr wollt – Regie: Wolfgang Heinz (Deutsches Theater Berlin – Kammerspiele)
- 1952: Julius Hay: Die Brücke des Lebens (Helferin) – Regie: Paul Lewitt (Staatstheater Dresden)
- 1953: Konstantin Issajew/Alexander Galitsch: Fernamt …Bitte melden – Regie: Rudolf Wessely (Deutsches Theater Berlin - Kammerspiele)
- 1953: Heinar Kipphardt: Shakespeare dringend gesucht – Regie: Herwart Grosse (Deutsches Theater Berlin – Kammerspiele)
- 1953: Gotthold Ephraim Lessing: Minna von Barnhelm (Franziska) – Regie: Hans Jungbauer (Deutsches Theater Berlin – Kammerspiele)
- 1955: Federico Garcia Lorca: Bernarda Albas Haus (Martirio) – Regie: Hannes Fischer (Deutsches Theater Berlin – Kammerspiele)
- 1956: Oscar Wilde: Bunbury (Gwendolin) – Regie: Herwart Grosse (Deutsches Theater Berlin – Kammerspiele)
- 1957: Mary Chase: Mein Freund Harvey (Myrtle Mae) – Regie: Wolfgang Thal (Deutsches Theater Berlin – Kammerspiele)
- 1958: Erich Maria Remarque: Die letzte Station (Berlinerin) – Regie: Emil Stöhr (Deutsches Theater Berlin – Kammerspiele)
- 1959: Unbekannter Verfasser: Die Trickbetrügerin und andere merkwürdige Begebenheiten – Regie: Herwart Grosse (Deutsches Theater Berlin – Kammerspiele)
- 1959: Maxim Gorki: Sommergäste (Olga) – Regie: Wolfgang Heinz (Deutsches Theater Berlin)
- 1993: Henrik Ibsen: Hadda Gabler (Fräulein Juliane) – Regie: Andrea Breth (Schaubühne am Lehniner Platz)
Hörspiele
- 1953: Carl Sternheim: Die Kassette (Emma, Dienstmädchen) – Regie: Werner Wieland (Hörspiel – Berliner Rundfunk)
- 1954: Berta Waterstradt: Besondere Kennzeichen: Keine – Regie: Ingrid Fröhlich (Rundfunk der DDR)
- 1957: Bernhard Seeger: Wo die Nebel weichen (Großbauernmagd) – Regie: Lothar Dutombé (Rundfunk der DDR)
Literatur
- Frank-Burkhard Habel, Volker Wachter: Das große Lexikon der DDR-Stars. Schauspieler aus Film und Fernsehen. Überarbeitete und erweiterte Neuausgabe. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2002, ISBN 3-89602-391-8.