

Introduction
Karl Frey (* 18. Februar 1943 in Eichstätt) ist ein deutscher Architekt, tätig in Eichstätt.
Leben
1970 schloss Frey ein dreijähriges Architekturstudium an der Fachhochschule Nürnberg mit dem Abschluss "Hochbau Ingenieur" ab. Es folgten vier Jahre im Ingolstädter Büro von Josef Elfinger. Anschließend studierte er drei Jahre Architektur an der TU München. Nach dem Diplom 1980 war Frey als freier Architekt in Eichstätt tätig. Zwischen 1984 und 2003 hatte er verschiedene Lehraufträge an den Hochschulen in Regensburg und München inne. Zwischen 1984 und 1989 war er Stadtbaumeister von Eichstätt. Im Zeitraum von 1992 bis 2010 war Frey als Nachfolger von Karljosef Schattner als Diözesanbaumeister der Diözese Eichstätt und als Universitätsbaumeister der katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt tätig. Karl Frey ist außerordentliches Mitglied des Bundes Deutscher Architekten.
Werke als Diözesanbaumeister
- 1993–1996: Umbau und Erweiterung eines frühbarocken Trakts des ehemaligen Jesuitenkollegs Ingolstadt
- 1994–1995: Kinderhaus der Dompfarrei Eichstätt
- 1995–1996: Teilbibliothek II („Aula“) Eichstätt
- 1993–2000: Karmelitinnenkloster "Maria Mutter des Erlösers" Wemding
- 1999–2002: Diözesanjugendhaus Habsberg
- 1999–2003: Salesianum Eichstätt
- 2003–2005: Kindergarten zur Heiligen Familie Eichstätt
- 2005–2006: Sporthalle des Canisiuskonvikts Ingolstadt
- 2006–2009: Sankt Bonifatius Dietenhofen
- 2005–2007: Studentenwohnheim Ingolstadt
- 2006–2007: Kinderkrippe der katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt, Eichstätt
Auszeichnungen
- 1996: BDA-Preis für Orbanbau Ingolstadt
- 1997: BDA-Preis Bayern für Aula am Graben, Eichstätt
- 2002: BDA-Preis für Diözesanjugendhaus Habsberg
Texte
1987–1988: Landes- und Bundeswettbewerb »Bauen in der Altstadt«: Landes- und Bundessieger