Heinrich Ulmann
German historian

Heinrich Ulmann

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German historian
A.K.A.
Heinrich Ephraim Ulmann
Gender:
Male
Places:
Birth:
24 February 1841(Weimar, Thuringia, Germany)
Death:
1931(Darmstadt, Darmstadt Government Region, Hesse, Germany)
Star sign:
Employers:
University of Tartu
Estonia
University of Greifswald
Greifswald, Vorpommern-Greifswald District, Germany
Family:
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Biography

Introduction

Heinrich Ephraim Ulmann (* 24. Februar 1841 in Weimar; † 17. November 1931 in Darmstadt) war ein deutscher Historiker.

Heinrich Ulmann, Sohn des Weimarer Arztes Claudius Ulmann und Enkel des Bankiers Ephraim Ulmann, war ein Schüler von Georg Waitz. Während seines Studiums wurde er 1860 Mitglied der Burschenschaft Germania Jena. Ulmann legte 1867 die Habilitation ab und lehrte von 1870 bis 1874 als Professor für allgemeine Geschichte an der Universität Dorpat. Ab 1874 lehrte Ulmann als ordentlicher Professor der Geschichte an der Universität Greifswald. Er beschäftigte sich mit dem Zeitalter Maximilians I., aber auch mit dem 19. Jahrhundert. Seit 1884 war er korrespondierendes Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Nach seiner Emeritierung zog er 1913 mit der Familie nach Darmstadt, wo er die Herausgabe der Denkwürdigkeiten des Politikers Karl du Thil übernahm.

Er heiratete Sophie Henle, eine Tochter Jacob Henles. Diese war als Christin aufgezogen worden, während er jüdischer Abstammung war. Aus der Ehe gingen drei Töchter hervor. Ihre Tochter Marie war die erste Frau des Mediziners Werner Kümmel und die Mutter des Theologen Werner Georg Kümmel. Eine weitere Tochter, Gertrud Ulmann, wurde Malerin und starb im KZ Theresienstadt.

Werke

  • Geschichte der Befreiungskriege 1813 u. 1814. Zwei Bände. R. Oldenbourg, München und Berlin, 1914/15

Literatur

  • Eva Schmidt: Die Familie Ulmann. In: Jüdische Familien im Weimar der Klassik und Nachklassik. In memoriam Dr. Else Behrend-Rosenfeld. (Weimarer Schriften, Heft 48, 1993.) Weimar 1993. ISBN 3-910053-24-6. S. 87–91.