Alexander J. Seiler
Swiss film director

Alexander J. Seiler

The basics
Quick facts
Intro
Swiss film director
Gender:
Male
Birth:
6 August 1928(Zürich, Canton of Zürich, Switzerland)
Biography menu
Menu

Jump to

Introduction Leben Werke Auszeichnungen Literatur
The details
Biography

Introduction

Alexander J. Seiler (* 6. August 1928 in Zürich) ist ein Schweizer Filmregisseur.

Leben

Nach der Matura arbeitete er am Schauspielhaus und in einem Filmklub in Zürich mit. In Basel, Paris und München studierte er Literatur, Philosophie und Soziologie. Von 1953 bis 1955 arbeitete er in Basel als Theater-, Film- und Literaturjournalist. Er schloss seine Studien mit der Promotion in Wien ab. Zwischen 1958 und 1960 war er als Journalist in Zürich und Basel tätig.

Seit 1961 ist Seiler Filmemacher. Die Zusammenarbeit mit Rob Gnant und seiner Frau June Kovach führte 1962 zur Gründung der Seiler und Gnant-Filmproduktion. Seit 1965 filmpolitische Tätigkeit, u.a. als Sekretär des Verbandes schweiz. Filmemacher, Gründungsmitglied des Schweizerischen Filmzentrums und Präsident des Filmrates (1976/77). 1971 Mitglied der Nemo-Film. Neben der Tätigkeit als Filmschaffender entfaltete er vielfältige publizistische Aktivitäten, so schrieb er etwa von 1967 bis 1969 regelmässige Filmkolumnen in der Weltwoche.

Werke

Filmographie (Auszug)

  • 1961: Auf weissem Grund
  • 1962: In wechselndem Gefälle
  • 1964: Entwicklungshilfe
  • 1964: Siamo italiani (Dokumentarfilm, 75 Min.)
  • 1966: Mixturen
  • 1966: Im Lauf des Jahres
  • 1967: ...via Zürich
  • 1968: Musikwettbewerb (TV-Dokumentarfilm, 72 Min.)
  • 1968: Fifteen
  • 1971: Unser Lehrer (Buch: Peter Bichsel, 48 Min.)
  • 1974: Wer einmal lügt oder Victor und die Erziehung (Dokumentarfilm, 68 Min.)
  • 1977: Die Früchte der Arbeit (Dokumentarfilm, 145 Min.)
  • 1979: Der Handkuss – Ein Märchen aus der Schweiz (TV; nach der Erzählung Der Schlossherr aus England von Friedrich Glauser)
  • 1981: Zorn oder Männersache / Todsünde 6 (TV)
  • 1982: Ludwig Hohl – Ein Film in Fragmenten (TV-Dokumentarfilm)
  • 1990: Palaver, Palaver (nach Max Frischs Schweiz ohne Armee? Ein Palaver, 90 Min.)
  • 1992: Wenn zu Hause Krieg ist (TV-Dokumentarfilm)
  • 1995: Der Nestbeschmutzer (TV-Dokumentarfilm)
  • 1995: Der Unruhestifter (TV-Dokumentarfilm)
  • 2002: Il vento di settembre (Septemberwind) (Dokumentarfilm, 110 Min.)

Texte

  • Siamo italiani. Gespräche mit italienischen Arbeitern in der Schweiz. EVZ, Zürich 1965
  • Ludwig Hohl. Ein Film in Fragmenten und vier Texte. Edition Zyklop, Zürich 1982
  • Daneben geschrieben 1958–2007. Hier + jetzt, Baden 2008, ISBN 978-3-03919-087-4

    Auszeichnungen

    • 1963: Goldene Palme von Cannes für den besten Kurzfilm (für In wechselndem Gefälle)
    • 1965: Zürcher Filmpreis
    • 1977: Zürcher Filmpreis
    • 1990: Zürcher Filmpreis
    • 2014: Ehrenpreis des Schweizer Filmpreises

      Literatur